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Teams 2006

Auf einer Jurysitzung im Februar 2006 kristallisierten sich aus insgesamt zehn tollen Projektideen von Stipendiatenteams der sdw die Anträge aus Chemnitz, Kiel, Mannheim-Heidelberg und Nürnberg als die überzeugendsten heraus. Unmittelbar nach dem Kongress vom 24. bis 26. März 2006 in Berlin starteten die folgenden vier Teams mit ihren regionalen Initiativen durch:

 

 

Projektteam Chemnitz
Das Chemnitzer Team "Unternehmer im Wandel"

 

Das Chemnitzer Stipendiatenteam hatte sich unter dem Titel Zukunft braucht Erinnerung - Unternehmer im Wandel das Ziel gesteckt, den Menschen in Chemnitz und Umgebung bewusster zu machen, wie sehr Unternehmerpersönlichkeiten diese Region geprägt haben und wi wichtig unternehmerische Initiative für die weitere Entwicklung ist. In Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Industriemuseum veranstaltete das Team zunächst einen Schülerwettbewerb zur historischen Entwicklung des Unternehmertums der Region Chemnitz, der nach der Auszeichung der drei besten Arbeiten mit einer öffentlichen Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge abschloss. Im zweiten Projektabschnitt hatten Studierende die Gelegenheit, einen Unternehmer aus der Region einen Tag lang zu begleiten und so exklusive Einblicke in viele spannende Aspekte des Unternehmer-Seins zu gewinne. Im letzten Teil von Unternehmer im Wandel erarbeiteten Schüler und Studierende gemeinsam Vorschläge, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Region Chemnitz erhalten und weiter verbessert werden kann. Einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurden die Ergebnisse im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung im Januar 2007. Schirmherr der Initiative war der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Thomas Jurk.

 

Hier finden Sie eine Dokumentation des Projekts.

 

 

Projektteam Kiel
Das Kieler Team "Land-Wirtschaft"

 

Land - Wirtschaft in Schleswig-Holstein: Ein Unternehmen als Nachfolger übernehmen - vielleicht sogar direkt aus dem Studium heraus? Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes als herausforderndes und zukunftsfähiges Unternehmertum? Kaum einer bringt dieses miteinander in Verbindung oder nimmt es als möglichen Karriereweg wahr, lautete die Überzeugung des Stipendiatenteams in Kiel. Den Einstieg als Nachfolger in einem Betrieb als attraktive Alternative aufzeichnen, psychologische Barrieren gegenüber dem Führen eines Unternehmens überwinden sowie Unternehmern mögliche Kandidaten und Kontaktoptionen aufzeigen – das alles wollte das Team mit der Initiative "Land-Wirtschaft in Schleswig-Holstein" erreichen. Exemplarisch arbeiteten sie mit landwirtschaftlichen Betrieben und innovativen Unternehmern in Schleswig-Holstein zusammen, die sie mit jungen Menschen in Kontakt brachten. Unterstützt wurden sie von der Universität Kiel und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Schirmherr der Initiative war der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen.

 

Hier finden Sie eine Dokumentation des Projekts

 

 

Projektteam Mannheim-Heidelberg
Das Mannheimer Team "Potenzial²"

 

Kern der Initiative "Potenzial²" der Stipendiatengruppe Mannheim-Heidelberg war das Zusammenführen von jungen Arbeitssuchenden und gerade in den Ruhestand getretenen Führungskräften („Post Professionals“). Zugrunde lag die Überzeugung, dass insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und hoher Jugendarbeitslosigkeit ein Transfer von Know-how über die Generationen hinweg von zentraler Bedeutung sei. Unterstützt durch Stipendiaten und professionelle Trainer erarbeitetn Gruppen aus beiden Teilnehmerkreisen Konzepte für eine praktische unternehmerische Tätigkeit und setzten sie gemeinsam um. Neben dem dadurch erreichten Wissenstransfer war es ein weiteres Ziel von "Potenzial²", den jungen Arbeitssuchenden während dieser Phase eine Perspektive zu geben.

 

Hier finden Sie eine Dokumentation des Projekts.

 

 

Projektteam Nürnberg
Das Nürnberger Team "SchülerUnternehmenZukunft"

 

SchülerUnternehmenZukunft: Das Projekt in Nürnberg entstand aus dem Anliegen, unternehmerische Fähigkeiten in einer Zielgruppe zu fördern, der sonst wenig Beachtung in diesem Bereich geschenkt wird. Für Schüler der 8. - 10. Klassen bot das Projekt die Möglichkeit, unternehmerische Fähigkeiten bei sich selber zu erkennen und weiter zu entwickeln. Dafür wurden die Schüler durch kompetente Referenten gecoacht. Darüber hinaus bewies das Stipendiatenteam im Rahmen von "SchülerUnternehmenZukunft" selbst unternehmerisches Denken und Handeln. Da es dem Team ein besonderes Anliegen war, das Bildungsprogramm für Schüler nachhaltig zu gestalten, gründeten sie einen Verein, der auch nach Ablauf des Projektjahres Bildungsangebote anbieten will. Seminare und Vortragsreihen zum Erfahrungsaustausch mit Unternehmern rundeten "SchülerUnternehmenZukunft" ab.

 

Hier finden Sie eine Dokumentation des Projekts.