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Häufig gestellte Fragen zu Herausforderung Unternehmertum haben wir Euch auf dieser Seite zusammengestellt und beantwortet. Deine Frage war nicht mit dabei? Dann melde Dich gerne bei uns.

Wir bieten euch die Chance, eure unternehmerische Idee im Rahmen eines Förderjahres weiterzuentwickeln. Gefördert werden können sowohl gewinnorientierte Start-ups und Social-Start-up-Ideen, als auch gemeinnützige Gründungsvorhaben.

Nicht fördern können wir Gründungen, die bereits den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb aufgenommen haben sowie Gründungsteams, die bereits eine ähnliche Förderung durchlaufen haben.

Expertise und Erfahrungen sind für eine erfolgreiche Gründung sehr wertvoll und unverzichtbar. Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft ist eine Gemeinschaftsinitiative. Ihr profitiert direkt von unserem Netzwerk. Jedes teilnehmende Gründungsteam wird individuell begleitet: durch gründungserfahrene Mentorinnen und Mentoren sowie Coaches und eine persönliche Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner aus dem Team von Herausforderung Unternehmertum.

Das Programm Start-up-Preparation begleitet und fördert euer Team von November 2021 bis einschließlich Oktober 2022 bei der Umsetzung eurer Ideen. Im September 2022 werdet ihr die Möglichkeit haben, bei dem Kongress Herausforderung Unternehmertum euer Gründungsvorhaben u. a. potentiellen Kunden, Investorinnen und Investoren sowie Partnern zu präsentieren (Demo Day).

Die Gründungsteams erhalten eine finanzielle Förderung in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Diese Mittel sind zweckgebunden und dürfen ausschließlich für Bildungsmaßnahmen und projektbezogene Arbeit verwendet werden. Lebenshaltungskosten können demnach nicht aus dem Projektbudget bestritten werden.

Die Fördermittel dürfen nur im Zeitraum der Förderung für Bildungszwecke eingesetzt werden, z. B. für Projektmanagement-Software, Umfrage- und Reporting-Tools, Fachliteratur, Messebesuche sowie Reisekosten, Verpflegung und Übernachtung. Die Mittel können auch für Trainerinnen und Trainer, Bildungsworkshops, für geringfügige Honorare externer Dienstleistungen wie die Erstellung von Printmedien oder Landing-Pages verwendet werden. Abo-Mitgliedschaften werden nur im Förderzeitraum erstattet. Die Fördermittel werden in Tranchen und nach Vorlage von Originalbelegen ausgezahlt.

Gemeinnützige Initiativen können schon während der Förderzeit offiziell gründen und in die geplante Kerntätigkeit starten. Gewinnorientierten Gründungsvorhaben bietet die Förderzeit Gelegenheit zur Vorbereitung und Erprobung ihres Geschäftskonzepts, jedoch dürfen in der Förderzeit noch keine Umsätze erzielt werden.

Der offizielle Start der wirtschaftlichen Geschäftstätigkeit sowie die Gründung einer gewinnorientierten Rechtsform können erst nach Ende der Förderzeit, d. h. frühestens im November 2022 erfolgen.

Ein frühzeitiges Ausscheiden aus der Förderung ist möglich, sollte eine offizielle Gründung bereits im Laufe des Förderjahres aus bestimmten Gründen sinnvoll sein.

Bewerben können sich sowohl aktuelle Stipendiatinnen und Stipendiaten (Studierende & Promovierende) aller Fachrichtungen und Alumni der sdw als auch externe Studierende und Promovierende.

Teams mit aktuellen oder ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten der sdw:

  • Die Projektleitung muss bei einer Stipendiatin oder einem Stipendiaten der sdw liegen.
  • Mindestens 50 Prozent des Teams besteht aus Stipendiatinnen und Stipendiaten oder Alumni der sdw. Darüber hinaus dürfen auch externe Studierende und Promovierende teilnehmen. Gründungsteams müssen aus vier bis zehn Personen bestehen.

Zusammensetzung externer Teams:

  • Ebenfalls vier bis zehn Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen.

Für die Teilnahme an Start-up Preparation benötigt ihr Zeit und Energie. Ihr könnt und solltet Arbeitspakete auf mehrere Schultern verteilen, müsst aber dennoch einplanen, dass durch euer Gründungsvorhaben und die Förderung eine spürbare zeitliche Mehrbelastung auf euch zukommt. Erfahrungsgemäß sollten Teammitglieder mind. drei bis fünf Wochenstunden einbringen, um einen sinnvollen Beitrag leisten zu können. Wir möchten sicherstellen, dass ihr nachhaltig und achtsam mit euren eigenen Ressourcen umgeht und erwarten ein konsistentes Commitment für euer Gründungsprojekt.

Für Projektleiterinnen und Projektleiter ist die Start-Up-Preparation intensiver. Wir empfehlen, für diese Rolle durchschnittlich zehn bis 15 Wochenarbeitsstunden einzuplanen. Die Wochenstunden variieren natürlich während intensiver Klausurphasen oder in den Semesterferien. Doppelbesetzungen für die Projektleitung sind möglich und werden oft praktiziert. Längere Praktika, ein Referendariat oder Auslandsaufenthalte sind in dem Förderzeitraum nicht sinnvoll.

Während der Dauer unserer Förderung führt ihr euer Projekt in der Rechtsform einer nicht eingetragenen GbR oder einer anerkannten gemeinnützigen Rechtsform (gVerein, gStiftung, gUG/gGmbH) durch. Während der Förderzeit steht eure Arbeit unter dem Vorzeichen des Erwerbs unternehmerischer Qualifikationen.